| | Sonnenschutzglas
Sonnenschutzgläser
sorgen für Wärmereduzierung im Sommer bei gleichzeitig guter
Lichtdurchlässigkeit und einem freien Blick nach draußen. Insbesondere
wenn Außenbeschattungen
nicht möglich oder erwünscht sind, stellen
Sonnenschutzgläser eine willkommene Alternative dar. Warum Sonnenschutzglas?Drei
sonnenklare Gründe: 1.
Freie Sicht und Tageslicht! Der besondere
Vorteil von
Sonnenschutzglas ist der freie Blick nach draußen und die
Beleuchtung des Raums mit Tageslicht. 2.
Gute Wärmedämmeigenschaften! Durch ihren Aufbau
können
Sonneschutzverglasungen auch über einen sehr guten
Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) verfügen und so die Wärme im
Winter im Raum lassen. 3. Unkomplizierter als andere
Sonnenschutzalternativen! Gerade wenn Außenbeschattungen
zu
kostspielig oder konstruktiv nicht möglich sind, bieten
Sonnenschutzverglasungen eine wilkommende Alternative. Auch in Bezug
auf Verschleiß, Pflege und Reinigung können Sonnenschutzverglasungen
gegenüber Rollläden, Markisen, oder Außenjalousien punkten. Achtung:
Die universelle, perfekte Sonnenschutzlösung gibt es nicht!
Auch
Sonnenschutzverglasungen haben Nachteile. Die Wirkung ist u.U. und je
nach subjektivem Empfinden nicht ausreichend, so dass zusätzliche
Beschattungen nötig werden. Es muss also immer im Einzelfall betrachtet
werden, ob andere Alternativen mehr Nutzen bringen. Sollten sie Fragen
zur Verwirklichung ihrer individuellen optimalen Sonnenschutzlösung
haben berät Sie die Glaserei Exner und Hürdler aus Berlin gerne Was ist Sonnenschutzglas?Sonnenschutzverglasungen
sind spezielle Flachgläser, welche die Sonneneinstrahlung ins
Gebäudeinnere vermindern um damit einer zu starken Aufheizung entgegen
zu wirken. In den Sommermonaten kann die Raumtemperatur so um 2 bis 5°C
reduziert werden. Der
verminderte Energieeintrag wird bei Sonnenschutzglas durch
Reflexion und Absorption erreicht: Sonnenschutzverglas
erhält seine Eigenschaften durch Beschichtungen und/ oder Einfärbungen
der
Gläser - je nachdem, ob das Sonnenschutzglas farbneutral oder
farbig sein soll. Die Beschichtungen (Metalloxidschicht)
bewirken
eine erhöhte Reflexion im nicht sichtbaren Bereich (Infrarotbereich)
und/ oder sichtbaren Bereich und sorgen damit für eine reduzierte
Transmission (vgl. Abbildung). Den eingefärbten Gläsern
(Absorptionsglas) werden während der Herstellung Metalloxide
beigemischt, wodurch eine bessere Absorption und dadurch eine
niedrigere Strahlungstransmission bewirkt werden. | Wirkungsweise
Sonnenschutzverglasung  | Die
Wirkungsweise einer Sonnenschutzverglasung wird durch die
drei
Paramter Transmission, Reflexion und Absorption bestimmt:
(1) direkte Transmission:
Der Anteil
der Sonneneinstrahlung, welcher direkt durch die Glasscheiben ins
Gebäudeinnere gelangt.
(2)
Reflexion: Der Anteil der Sonneneinstrahlung, der direkt in
die
Umwelt zurückgeworfen (reflektiert) wird.
(3) Absorption: Der
Anteil der
Sonneneinstrahlung, der in der Glasscheibe in Wärme transformiert wird. | Die
Sonnenschutzwirkung wird durch den g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)
gemessen. Der g-Wert ist die Summe aus der Sonnenenergie, die direkt
durch die Verglasung ins Gebäudeinnere gelangt, sowie der Wärmeabgabe
nach innen, welche bei der Glaserwärmung entsteht. Die
Sonnenschutzwirkung ist also umso höher, je kleiner der g-Wert ist. Der
g-Wert moderner Sonnenschutzverglasungen liegt zwischen 0,2 und 0,5
(zum Vergleich: einfache Weißglasscheibe 0,85; Wärmeschutzverglasungen
0,6 bis 0,65). Das bedeutet, nur 20 bis 50 % der eingestrahlten Energie
erreichen den Raum hinter der Glasscheibe, wodurch eine spürbare
Minderung der durchschnittlichen Raumtemperatur im Sommer erreicht
wird. Dabei lassen Sonnenschutzverglasungen zwischen 50 und 70% (zum
Vergleich: Wärmschutzverglasungen ca. 80%) des sichtbaren Lichts in den
Raum, womit Büros und Wohnungsräume i.d.R. ausreichend hell sind. An
dunklen Tagen kann zusätzliche Beleuchtung jedoch eher nötig sein als
ohne die lichtreduzierende Verglasung. Hierbei ist allerdings zu
beachten, dass in Räumen mit normalgroßen Fenstern und mittelmäßiger
Hitzebelastung im Normalfall ohnehin Sonnenschutzverglasungen mit
geringem Schutz verwendet werden. | | |
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